Geschichte des Gollinger Konglomerat-Steinbruches

Erstmals zu sehen ist der Steinbruch auf dem ältesten Bild von Golling, das der Maler Albrecht Altdorfer 1515 als „Die Landschaft mit dem Fußsteg“ gemalt hat und in der National Gallery in London ausgestellt ist.

Die jüngere Geschichte

1898 eröffnete der italienische Steinmetz Guiseppe Sabadelli einen kleinen Konglomerat-Steinbruch, der 1923 vom Gollinger Baumeister Sepp Huber und 1938 samt den umgebenden Manipulationsflächen, die im Eigentum der Großeltern des nunmehrigen Abbauberechtigten waren, von den Deutschen Reichsautobahnen erworben wurde. Auf Grund des Reichsüberleitungsgesetzes wurden die Klemmstein-Steinbrüche 1945 in das Österreichische Staatseigentum übergeführt. Bis 1989 wurden die Steinbrüche von verschiedenen Pachtfirmen wie die Mayr Melnhof`schen Marmorwerke, die Firma Feicht und die Firma Marmor Industrie Kiefer betrieben. 1990 übernahm die Firma Ing. Sepp Steiner und 1995 in der Rechtsnachfolge die Firma Dr. Hubert Steiner die Abbauberechtigung für die Gollinger Konglomerat-Steinbrüche. 2005 erwirbt Dr. Hubert Steiner auch das Eigentum an dem 7 Hektar großen Bergbaugebiet der Klemmstein-Steinbrüche.

Die Perspektive des Malers Albrecht Altdorfer aus der heutigen Sicht: Im Bild die Gollinger Pfarrkirche und davon links die Burg Golling samt Burgsteg, die der Künstler perspektivisch in den Vordergrund gestellt hat.

letzte Aktualisierung: 17.10.2008